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Die Spannungsspule liegt direkt an den Anschlüssen
der Kohlen der Lichtmaschine. Im Ruhezustand oder wenn die erzielte Spannung
der Lichtmaschine zu gering ist, wird der Reglerkontakt in der gezeichneten
Stellung sein. Der Elektromagnet mit der Zugspule liegt an einer zu geringen
Spannung, um den Anker des Spannungsreglers anziehen zu können. Die Erregerwicklung
wird mit der vollen Spannung, die der Lichtmaschinenanker zur Verfügung
stellt, versorgt. Somit gibt die Lichtmaschine ihre Maximalleistung, die
bei dieser Drehzahl erreichbar ist, ab. Steigt daraufhin die Spannung
an, so erhöht sich der Strom, der durch die Spannungsspule fließt. Es
baut sich ein höheres Magnetfeld auf, der Anker des Spannungsreglers wird
angezogen, der Reglerkontakt kommt in die Stellung "2".
Nun wird die Erregerwicklung über den Vorwiderstand "R"
gespeist. Dieser "bremst" den Strom, der durch die Erregerwicklung
fließt - die Lichtmaschine gibt eine geringere Leistung ab.Steigt z.B.
durch hohe Drehzahlen die Spannung weiter an, kommt der Reglerkontakt
in die Stellung "3". Dieser Kontakt ist mit "61"
also der +Kohle verbunden. Nun liegt die Erregerwicklung mit beiden
Anschlüssen auf dem elektrischen Potential der +Kohle. Da zwischen
beiden Enden der Erregerwicklung keine elektrische Spannungsdifferenz
vorliegt, ist kein Stromfluß möglich. Ohne Erregung kann die Lichtmaschine
keinen Strom mehr abgeben.
Zwischen diesen 3 Schaltzuständen wechselt der Regler ständig, bis zu
200 mal pro Sekunde. Deshalb verschleißen die Reglerkontakte mit der Zeit.
Der Rückstromschalter hat lediglich einen SCHLIEßER (Einschalter) als
Kontakt. So kennt er lediglich die 2 Zustände offen und geschlossen. Im
Ruhezustand wird der Kontakt durch Federkraft offen gehalten. Wird der
Motor gestartet und eine Spannung baut sich auf, so fließt ein Strom durch
die Spannungsspule des Rückstromschalters. Hat diese eine Höhe oberhalb
der Batteriespannung erreicht, wird der Rückstromkontakt geschlossen.
Nun kann die Lichtmaschine einen Strom in das Bordnetz liefern. Dieser
Ladestrom fließt über die Stromspule des Rückstromschalters. Der sich
aufbauende Magnetismus wirkt in der gleichen Richtung wie der der Spannungsspule
. So öffnet der Rückstromschalter nicht mehr, selbst wenn aufgrund hoher
elektrischen Belastung und leerer Batterie die Spannung weit unter die
Sollspannung der Anlage sinkt. Wenn allerdings die Motordrehzahl absinkt
und die Lichtmaschine nicht mehr in der Lage ist einen Strom zu liefern,
wird sich ein Stromfluß von der Batterie in die Lichtmaschine aufbauen.
Es fließt also ein unerwünschter Strom, der dem eigentlichen Laststrom
der Lichtmaschine entgegengesetzt ist. Bei einem Abstellen des Motors
würde dieser Strom Werte oberhalb von 10A annehmen. Die Batterie wäre
innerhalb kürzester Zeit leer, der Lichtmaschinenanker würde durch die
einhergehende Erwärmung der Wicklungen zerstört werden. Da dieser Strom
der gewünschten Stromrichtung entgegengesetzt ist, baut er in der Stromwicklung
des Rückstromschalters ein Magnetfeld auf, welches dem Magnetfeld der
Spannungsspule entgegengesetzt ist. Das Magnetfeld der Spannungsspule
wird geschwächt und die Federkraft des Rückstromschalters öffnet den Kontakt.
Nun ist ein Rückstrom in die Lichtmaschine unterbunden. |